Fahrt nach Rishikesh über das Kloster Tashi Jong.

Fahrt nach Rishikesh über das Kloster Tashi Jong. Dort das zufällige Miterleben eines 3-tägigen, buddhistischen Festes. Begegnung mit Tenzin Palmo

20.9.2004 
Ich war bis vorgestern zum ersten Mal so richtig am Land (weit und breit kein Internet, keine Basars und sogar der Schmutz war um vieles weniger). Das Kloster, ein relativ neues, freundliches buddhistisches Refugium von den tibetischen Flüchtlingen erbaut. Zufällig gab’s dort ein 3-tägiges Fest, Picknick mit allen Familien, Mönchen, Nonnen, Jung und Alt sozusagen. Das Essen wurde vom Kloster ausgegeben. Im Freien wurde massenweise gekocht für ungefähr 200 Menschen. Vor dem Kloster im Hof wurde ein Animationsprogramm geboten – von Folkloretänzen bis zu Kinderspielen oder so etwas Ähnlichem wie Fußballspiel, wo eifrig Wetten abgeschlossen wurden und es zuging wie auf der New Yorker Börse. Ich war da mitten drin, zwar meistens abseits, (kaum jemand konnte englisch) aber wurde mit bewirtet und stets freundlich wahrgenommen. Es gäbe viel zu erzählen – doch erst einmal genug…
Ach so ja! Die englische Nonne, auch die habe ich kennen lernen dürfen und der freundliche Amerikaner, von dem ich diese Adresse in Ladakh zufällig in einem Shop erhalten habe, den habe ich auch wieder getroffen. (Ganz „zufällig“ – Zwischen Leh und hier liegen ja nur ungefähr 800 km).

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